Der Bedarf an qualifizierten Absolventen in Unternehmen ist so hoch wie nie. Noch immer sind Elektrotechniker, Maschinenbauer und Verfahrenstechniker am schwersten zu finden.
Fehlende Karriereperspektiven und ein nicht vorhandenes oder mangelndes Unternehmensimage werden als größte Schwierigkeiten bei der Rekrutierung benannt. Deshalb müssen Unternehmen neue Wege gehen, um High Potentials für sich zu begeistern.
48 Prozent der befragten Unternehmen bieten aus diesem Grund eine hohe Anzahl interner Weiterbildungsmaßnamen an, circa 34 Prozent locken Spitzentalente mit persönlichen
Coaching-Angeboten und rund 30 Prozent werben mit Sprachtrainings. Jedoch verfügen bislang nur 23 Prozent der Befragten über eine kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit, um in der Zielgruppe Absolventen präsent zu werden.
Dies sind Ergebnisse der Studie „High Potentials 2007“, zum achten Mal durchgeführt von der Managementberatung Kienbaum. Im Rahmen der Studie hat Kienbaum etwa 900 Unternehmen befragt, von denen 126 an der Untersuchung teilgenommen haben.
Weitere Untersuchungsergebnisse beinhalten:
Starke Fluktuation durch Wettbewerber: Gründe, warum High Potentials ein Unternehmen wieder verlassen, sind vornehmlich die Abwerbung durch andere Unternehmen, private Angelegenheiten und fehlende Karriereperspektiven.
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