Kienbaum Studie 2006:
HR-Stategie


Personalarbeit: operative Themen halten von der strategischen Arbeit ab, Demographiefalle unterschätzt

Gummersbach, 09. November 2006

Die Bedeutung der Personalfunktion nimmt in einem insgesamt wirtschaftlich positiven Klima weiter zu. Der Personalabbau der vergangenen Jahre scheint gestoppt.

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Die Rahmenbedingungen haben sich vielerorts hingegen nicht verbessert. Kapazitäten und Budget der Personalbereiche sind eher rückläufig.

Aus Sicht der HR(Human Resources)-Experten sind Geschäftsführung oder Vorstand nur in 47 Prozent der Unternehmen mit der Wertschöpfung der Personalarbeit sehr zufrieden. Die Selbsteinschätzung fällt sogar noch kritischer aus. Nur 37 Prozent der Personaler sind mit ihrer Personalarbeit sehr zufrieden. Dies sind Ergebnisse der Kienbaum-Studie „HR-Strategie 2006“, an der sich insgesamt knapp 200 Produktions-, Dienstleistungs- und Vertriebs/ Handelsunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt haben. „Personalabteilungen werden für den Unternehmenserfolg verstärkt mitverantwortlich gemacht. Dieser zunehmenden Bedeutung müssen die Personaler mit immer weniger Mitteln gerecht werden. In der Konsequenz bedeutet dies, dass die Personalarbeit strategisch sinnvoller und organisatorisch effizienter gestaltet werden muss“, sagt Walter Jochmann, Geschäftsführer von Kienbaum.

Inhaltsverzeichnis

1. Administration top, Strategie flop

2. Gesucht: Jung statt alt

3. Wertschöpfung Personal

4. Drei-Länder-Vergleich